Potenzmittel

In Deutschland sind ungefähr acht Millionen Männer von Impotenz betroffen. Weltweit leiden sogar 140 Millionen Männer an dauerhaften Problemen mit der Erektion. Potenzmittel versprechen Hilfe für Betroffene. Der Wirkstoff, der in den Präparaten enthalten ist, füllt die Schwellkörper im Penis mit Blut und sorgt damit für eine Erektion. Zahlreiche Betroffene schwören auf die Wunderpillen, was den Herstellern jährlich mehrere Milliarden Dollar einbringt.


Darauf müssen Männer bei der Einnahme achten!

Damit betroffene Männer den positiven Effekt von den Präparaten nutzen und genießen können, müssen diese richtig eingenommen werden. Es wird empfohlen, höchstens 100 mg eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr einzunehmen. Die Tablette sollte mit viel Wasser und auf fast leerem Magen eingenommen werden, denn Alkohol oder üppiges Essen setzen die Wirkung herab. In der Regel hält der Effekt der Pille bis zu vier Stunden an. Wenn Männer bei der Dosierung oder im Umgang mit den Medikamenten unsicher sind, sollten sie ihren Arzt kontaktieren.

Potenzmittel können gefährliche Nebenwirkungen verursachen:

So hilfreich die Präparate auch sein mögen, können Betroffene unter Nebenwirkungen leiden, die nicht zu unterschätzen sind. Männer, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten, sollten auf die Einnahme von Potenzmitteln verzichten. Allerdings kann das Medikament ebenso für gesunde Männer gefährlich werden – gerade wenn Betroffene zu viel des Guten wollen und das Mittel überdosieren. Die Folge ist eine Dauererektion, die nicht nur schmerzhaft ist, sondern bereits nach wenigen Stunden das Penisgewebe zerstören kann. Das führt in den meisten Fällen zu einer langfristigen Impotenz. Jeder zehnte Mann leidet unter den Nebenwirkungen von Potenzmitteln. Das sind unter anderem Bluthochdruck, Muskelschmerzen, Sehstörungen und Kopfschmerzen. Häufig kann es zu Schwindel, Herzrasen und Rötungen kommen. Wenn Potenzmittel im Internet erworben werden, sollten sich Betroffene vorher über den Verkäufer informieren. 44 Prozent der betroffenen Männer beziehen die Präparate aus dem Netz. Diese haben oftmals falsche Wirkstoffe oder nicht die richtige Dosierung.